Freitag, 03 August 2018 09:00

GNSS Record and Playback

Neu entwickelte Navigationsgeräte müssen umfangreichen Tests unterzogen werden. Durch die Wiederholbarkeit unter stets gleichen Bedingungen liefert der Test mit einem Satellitensignal-Simulator gegenüber den reinen Live-Tests die kostengünstigeren und valideren Ergebnisse.

Eine Alternative zu rein simulierten Tests ist der Test mit einem RF-Signal Record und Playback System. Hierbei wird die Signalumgebung während einer Testfahrt aufgenommen. Diese Daten können dem im Test befindlichen Navigations-Empfänger wiederholt abgespielt werden. So kommt die echte Signalumgebung ins Labor.

Der Spirent GSS6450 kann zu den RF-Daten auch bis zu vier Video-Datenströme und auch eine Tonspur aufzeichnen.

Publiziert in GNSS Simulation

Eine einfache Möglichkeit, mehrere GNSS und andere HF-Signale zu testen

Das Testen von HF-Signalen wie GNSS, WiFi und Mobilfunk unter realen Bedingungen war komplex und teuer - jetzt ergeben sich neue Möglichkeiten. Mit dem Spirent GSS6450 Record & Playback System (RPS) können Sie schnell und einfach reale HF-Signale für die Wiedergabe in Ihrer Testumgebung aufzeichnen. Die Flexibilität des GSS6450, mehrere HF-Signale auf mehreren HF-Schnittstellen aufzuzeichnen, ermöglicht es Chipsatz- und Geräteentwicklern aus verschiedenen Anwendungsbereichen, umfassend zu testen. Sobald die RF-Daten erfasst sind, wird das RPS im Labor verwendet, um die erfasste Umgebung wiederholt auf dem zu testenden Gerät wiederzugeben. Dadurch sparen Sie Projekt-, Reise- und Entwicklungskosten und verbessern gleichzeitig die Produktleistung, die Qualität und die Zeit bis zur Marktreife.

Aufzeichnung und Wiedergabe mit hoher Wiedergabetreue

Der GSS6450 wurde entwickelt, um komplexe Umgebungen mit der hohen Genauigkeit aufzunehmen, die sicherstellt, dass die Wiedergabeergebnisse im Labor wirklich repräsentativ für die erfassten realen Bedingungen sind.
Die flexible Struktur eignet sich für alle Anwendungen, vom Test kommerzieller Navigationsgeräte bis hin zu Testszenarien für sensible Anwendungen mit potentiellen natürlichen oder absichtlichen Signalstörungen. Mit der 4-Bit-Option können Sie die Datenspeicherungsrate niedrig halten, während das 16-Bit-System einen Dynamikbereich von 80 dB bietet. Durch die wählbare interne Filterung kann der Benutzer sicherstellen, dass nur die Bänder gespeichert werden, an denen er interessiert ist, um Speicherplatz einzusparen.

Publiziert in Meldungen

GPS (Global Positioning System) und GNSS (Global Navigation Satellite Systems) liefern eine sehr genaue Position, Geschwindigkeit und Zeit, Angaben, die für viele ADAS (Advanced Driver Assistance Systeme) und autonomes Fahren entscheidend sind.

Mit Hilfe zusätzlicher Korrekturmethoden kann die Position im dreidimensionalen Raum auf einige Dezimeter genau bestimmt werden. Darüber hinaus werden eine Vielzahl verschiedener Sensoren, darunter optische, LIDAR und RADAR, zur Erkennung von Hindernissen und Straßenmarkierungen eingesetzt. GNSS-Ortungs- und Bewegungsdaten können über drahtlose Datenverbindungen mit anderen Fahrzeugen (Car2Car) ausgetauscht oder an eine übergeordnete Infrastruktur gesendet werden ( Car2X), um die frühzeitige Erkennung von möglichen Unfällen zu verbessern, drastische Bremsmanöver auf der Straße zu vermeiden, Staus zu verhindern und sogar Fahrzeuge zu erkennen, die für den Fahrer aufgrund von Verdeckungen in Kurven nicht sichtbar sind. Diese Elemente der Telemetrie in den ADAS Systemen und beim autonomen Fahren dienen der Verbesserung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und auch der Effizienz des Fahrens.

Um diese Sicherheit von ADAS und autonomem Fahren zu gewährleisten, müssen Millionen von Testkilometern auf unterschiedlichen Straßen in verschiedenen Umgebungen gefahren werden. Insbesondere in Stadtzentren und Berggebieten kann der GNSS-Empfang durch die Abdeckung von Signalen durch Gebäude oder Brücken, die Vegetation oder Berge sowie durch Signale, die auf ebenen Flächen reflektiert werden (multipath), gestört werden. Darüber hinaus gibt es zusätzliche Störquellen, die GPS/GNSS-Empfänger potenziell blockieren, stören oder verfälschen können, insbesondere auf und direkt neben Autobahnen und in Städten. Das Testen kann sehr zeitraubend und kostspielig werden, insbesondere wenn alle erforderlichen Kilometer tatsächlich gefahren werden müssen.

Es ist effizienter, die GPS/GNSS- und Interferenzsignalumgebung während Testfahrten mit modernen Record & Replay Systemen aufzuzeichnen, um die realistische Signalumgebung innerhalb des Labors reproduzieren zu können und wiederholbare und realistische Tests zu ermöglichen. Solche neuen Aufzeichnungs- und Wiedergabesysteme können GNSS-Signale in allen Frequenzbändern mit einer hohen Bandbreite und Auflösung sowie vielen zusätzlichen Sensoren synchron aufzeichnen.

Dieses Paper erklärt praktische Anwendungsfälle von GPS/GNSS-Daten bei autonomem Fahren, Car2Car und Car2X, und mögliche Ursachen von Fehlern und Schwachstellen von GPS/GNSS. Es werden entsprechende Testsysteme vorgestellt, um wiederholbare und realistische Tests im Labor zu ermöglichen. Ziel ist es, Zeit und Geld für Tests zu reduzieren und die Sicherheit von Fahrerassistenzsystemen und autonomem Fahren zu verbessern.

Das Paper ist in englischer Sprache verfasst und wurde anlässlich der European Test and Telemetry Conference ettc2018 von Karen von Huenerbein (Lange-Electronic GmbH) veröffentlicht und vorgestellt.

pdfTesting Acquisition of GPS / GNSS Location and Velocity to Improve Safety in Autonomous Driving249.03 KB

pdfPresentation_GSS6450_AutonomDriving.pdf1.49 MB

 

Publiziert in Whitepapers

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